FarEast ILCA 4 (4.7) ready to sail, 4,7m² Segelfläche

Produktinformationen "FarEast ILCA 4 (4.7) ready to sail, 4,7m² Segelfläche"
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Nach einem sehr aufwändigen Prüf- und Zertifizierungsverfahren der International Laser Class Association (ILCA) wurde FarEast im August 2023  in den erlauchten Kreis der momentan weltweit neun Werften aufgenommen, die den ILCA bauen und vertreiben dürfen.
Wie bereits bei den Optimisten besticht auch der FarEast ILCA durch eine enorm hohe Fertigungsqualität. Nur die allerbesten Bootsbaumaterialien internationaler Hersteller werden von den versiertesten Bootsbauern bei FarEast verarbeitet, um schließlich einen ILCA entstehen zu lassen, der den Vergleich mit den drei europäischen und den fünf Überseewerften nicht zu scheuen braucht.
Um den ILCA jetzt aber noch ein Stück weiter an die Spitze zu bringen, verzichtet FarEast bei mehreren Ausrüstungsteilen darauf, diese selbst anzufertigen und hat statt dessen die Spitzenprodukte internationaler Top Marken eingekauft. So kommt das Rigg von Seldén, die Foils von N1 und das Segel von Neil Pryde. Das laufende Gut setzt sich zusammen aus Blöcken und Beschlägen von Harken und Allen sowie Tauwerk von FSE Robline
Lieferumfang im Einzelnen:
  • FarEast ILCA Rumpf
  • Seldén Aluminium Mastober- und -unterteil, Baum
  • Neil Pryde ILCA 4 Segel mit 4,7 m² Segelfläche inkl. Segellatten
  • N1 Schwert
  • N1 Ruder mit Aluminium Ruderkopf, Pinne und Pinnenausleger
  • Rigging Pack mit Blöcken und Beschlägen von Harken und Allen sowie Tauwerk von FSE Robline
Technische Daten und Abmessungen:
  • Gewicht: 65 kg
  • Länge: 4,23 m
  • Segelfläche: 4,7 m²
  • optimales Crewgewicht: 35 - 55 kg
  • optimales Alter: 13 - 18 Jahre
Der ILCA ist eines der wenigen Boote, das sowohl mit den Fähigkeiten, als auch mit dem Gewicht und der Körpergröße der Seglerin und des Seglers mitwachsen kann. So kann der ILCA mit einfachen Mitteln und relativ geringem finanziellen Aufwand von der Jugend bis ins fortgeschrittene Alter genutzt werden. Es erfordert lediglich ein Austausch des Mast-Unterteiles und des Segels und schon wird aus dem ILCA 4 für den Jugendbereich ein ILCA 6 (u.a. olympische Bootsklasse der Damen) oder gar ein ILCA 7 für erwachsene Seglerinnen und Segler. Der Rumpf, die Foils und das laufende Gut müssen dafür nicht ausgetauscht werden. Das bedeutet natürlich auch, dass einmal gekauftes Zubehör, wie z.B. Persenninge, Taschen, Slipwagen u.ä. nicht neu beschafft werden müssen. Das schont Ressourcen und Euren Geldbeutel.
Laser oder ILCA, ILCA oder Laser, oder was?! Hier eine kurze Erklärung
Bis zum Frühjahr 2019 war die Laser-Welt noch in Ordnung. Es gab weltweit nur einige wenige Werften, die von der Klassenvereinigung (KV) ILCA (International Laser Class Association) eine Lizenz erhalten hatten und den Laser bauen durften. Die Werften verpflichteten sich im Gegenzug dazu, die Rümpfe und die Ausrüstung nach den Regeln des Bauhandbuches zu produzieren und jederzeit Inspektionen und Kontrollen durch die ILCA auf dem jeweiligen Werftgelände zuzulassen. Die ILCA wollte und will damit auch heute noch sicherstellen, dass es sich um eine echte Einheitsklasse handelt, in der nicht das Material, sondern Ihr, also die Seglerin oder der Segler, für Erfolg oder Misserfolg verantwortlich seid.
Im März 2019 verweigerte die englische Werft Laser Performance Europe (LPE) einer Abordnung der ILCA den Zutritt zu ihrer Werft und verhinderte somit eine Inspektion. Die ILCA entzog darauf hin LPE die Lizenz zum Bau des Lasers, weil sie die absolute Vergleichbarkeit, die diese Klasse ja schließlich ausmacht, als gefährdet sah.
Dumm an der Sache war nur, dass die Markenrechte am Namen Laser und auch am Segelzeichen (Laser Stern) bei LPE lagen und nach wie vor auch noch liegen.  Die ILCA entschloss sich daraufhin, das Boot in ILCA umzubenennen und den ILCA Schriftzug als neues Segelzeichen zu führen. Da auch die drei unterschiedlichen Typen 4.7, Radial und Standard geschützt waren, benannte die KV die drei Typen kurzerhand in ILCA 4, 6 und 7 um. Die Zahlen sind übrigens nicht zufällig gewählt, sondern orientieren sich ungefähr an der jeweiligen Segelgröße.
Warum gibt es den jetzt mehr Werften, die den ILCA bauen dürfen?
Das liegt an World Sailing. Der Weltdachverband des Segelsports hat nämlich für potenzielle olympische Bootsklassen die sogenannte Frand- (Fair, Reasonable, Non Discriminative) Regel erlassen. Jede Klasse, die einmal olympische Bootsklasse werden bzw. den Status einer olympischen Bootsklasse erhalten will, muss sich dieser Regel unterwerfen. Im Grunde bedeutet das ganz einfach, dass die jeweiligen Klassenvereinigungen Lizenzen zum Bau ihrer Boote nicht nach eigenem Gutdünken an Werften vergeben oder verweigern können. Jede Werft hat nun das Recht, sich bei einer KV zu bewerben, um ein lizensierter Hersteller einer bestimmten Bootsklasse zu werden. Das Genehmigungsverfahren zum Erhalt einer solchen Lizenz liegt dann wieder bei den Klassenvereinigungen.
Gibt es mit dem ILCA und dem Laser denn jetzt zwei Klassen?
Neben der von World Sailing zugelassenen ILCA gibt es noch die 2020 von LPE gegründete TLC (The Laser Class). Stand Januar 2024 ist diese Klasse aber von World Sailing nicht zugelassen. Glaubt man gut informierten Kreisen, wird sie eine solche Zulassung auch nie erhalten.

Und wie ist das nun bei Regatten?
Die TLC will auf Ihren Regatten nur Boote zulassen, die nach dem Bauhandbuch von 2019 oder früheren Versionen gebaut wurden. Boote mit der Segelnummer 217253 und kleiner sowie Boote mit dem Namen Laser und dem Laser-Logo sind sowohl von ILCA als auch von TLC zugelassen. Ab Segelnummer 217254 verwendet TLC eigene Plaketten und Segelknöpfe. Diese unterscheiden sich von den von World Sailing verwendeten Plaketten Plaketten und Köpfen.

Mehr Informationen zur Marke "FarEast"
Wir sind Deutschland-Importeur für die schnellen und erfolgreichen FarEast Optimisten, sowie das gesamte Zubehör. Wir vertreiben ebenfalls das Inklusionsboot S\V14, mit dem für sehr überschaubare Kosten behinderte und nichtbehinderte Segler gemeinsam aufs Wasser gehen können.

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